Amersfoort wurde von der Academy of Urbanism zur Europäischen Stadt des Jahres 2023 ernannt. In London nahm Alderman Rutger Dijksterhuis (Raumplanung) den Urbanism Award entgegen. Die Jury lobte Amersfoort für seine Lebensqualität, seine fortschrittliche Planung und Innovation bei gleichzeitiger Bewahrung seines einzigartigen Erbes und Charakters. "Das Wohlbefinden und die Zufriedenheit aller Bürger stehen eindeutig im Mittelpunkt", so die Jury.
Im September besuchte eine vierköpfige Jury aus Irland, England und Deutschland Amersfoort und lernte die Stadt und ihre Bewohner kennen. Dazu gehörten Besuche des historischen Zentrums, in dem das Mondrian-Haus steht, sowie der Stadtteile Vathorst und Kattenbroek. Die Jury warf auch einen Blick auf innovative Orte wie Die neue Stadt und die Wagenwerkplaats.
Anwohner und Unternehmer hießen die Jury herzlich willkommen und nahmen sich die Zeit, ihnen zu erzählen, wie es ist, in Amersfoort zu leben, zu arbeiten und zu spielen. Auch colllega institution FASadEdas Architekturzentrum von Amersfoort in Cgab damals eine Erklärung ab. Der Besuch ermöglichte es der Jury, sich ein Bild von der Lebens- und Arbeitsqualität, der Mobilität, dem sozialen Zusammenhalt, der Architektur und den städtebaulichen Lösungen in Amersfoort zu machen. Die Jury besuchte auch die beiden anderen nominierten Städte, Estepona in Spanien und Exeter in England. Die Mitglieder bewerteten die Städte unter anderem nach ihren städtebaulichen Qualitäten, aber auch nach dem sozialen Zusammenhalt, der Nachhaltigkeit und der Art und Weise, wie die Stadt verwaltet wird.
Mit diesem Sieg reiht sich Amersfoort in eine Reihe von europäischen Städten ein, die die Fantasie anregen. Zu den früheren Gewinnern gehören Berlin, Kopenhagen, Lissabon, Bilbao, Antwerpen und Edinburgh. Nach Rotterdam im Jahr 2015 ist Amersfoort die zweite niederländische Stadt, die den Urbanism Award für die Europäische Stadt des Jahres gewinnt.
