Orde & Intuïtie – Irene Companjen en Theo Rooden

Ausstellungen
Orde & Intuïtie – Irene Companjen en Theo Rooden

Het Mondriaanhuis presenteert werk van Irene Companjen en Theo Rooden. In Orde & Intuïtie laten beide kunstenaars op hun eigen manier hun zoektocht naar balans zien. En verkennen daarmee de spanning tussen systematiek en intuïtie, tussen plan en toeval. Companjen werkt met zelfontworpen stempels op linnen, terwijl Rooden met draad en weefgetouw patronen creëert. De werelden van druk en draad ontmoeten elkaar in een tentoonstelling waarin zowel ordenende principes als intuïtie de leidraad vormen in het maakproces.

Das Mondrian-Haus ist das Geburtshaus von Piet Mondrian, dem Begründer der abstrakten Kunst. Das Museum erzählt die Lebensgeschichte und beleuchtet die künstlerische Entwicklung des 1872 in Amersfoort geborenen Künstlers. Im Obergeschoss des Museums sind zeitgenössische Künstler ausgestellt, die mit Mondrians Werk oder Ideen in Verbindung gebracht werden können. In der Ausstellung Ordnung & Intuition stehen Werke von Theo Rooden und Irene Companjen im Mittelpunkt.

Für Mondrian gingen Ordnungsprinzipien und Intuition Hand in Hand. Bei der Schaffung seiner abstrakten Werke ging der Maler von einigen Ordnungsprinzipien aus: Er verwendete nur Primärfarben, Schwarz, Weiß und Grau, und beschränkte sich auf horizontale und vertikale Linien. Die Komposition ergab sich dann aber intuitiv. Auch Rooden und Companjen gehen von ihren eigenen Grundregeln aus. Zugleich lassen sie dem Zufall und ihrer inneren Logik Raum. 

Irene Companjen

Die in Arnheim lebende Künstlerin Irene Companjen (1954) spielt in ihrem Werk mit der Grenze zwischen Abstraktion und Realität. Was auf den ersten Blick wie ein abstraktes Muster aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als eine Komposition aus konkreten Formen aus der Alltagswelt. Companjen hat sich auf den Stempeldruck auf Leinen spezialisiert. Sie entwirft und fertigt die Stempel selbst an, die dann mit der Hand oder dem Fuß auf die Leinwand aufgetragen werden.

Für die Formen in ihrem Werk lässt sich Companjen von realen Gegenständen inspirieren. Sie verwandelt Alltagsgegenstände wie eine Pfanne, eine Schachtel oder eine Tür in abstrahierte Formen, die sie in einem sich wiederholenden Rhythmus auf die Leinwand bringt. Die Wahl des Objekts erfolgt intuitiv. 

Die Kompositionen, die in mal hellen, mal gedeckten Tönen ausgeführt sind, strahlen Ruhe und Klarheit aus. Sie laden den Betrachter ein, länger hinzuschauen: Zunächst erscheint das Muster als Ganzes, dann - manchmal mit Hilfe des Werktitels - offenbart sich der erkennbare Gegenstand, aus dem es sich zusammensetzt.

Voor de tentoonstelling in het Mondriaanhuis liet Companjen zich inspireren door het atelier van Piet Mondriaan in Parijs. Ze koos onder andere Mondriaans schildersezel als uitgangspunt voor het patroon van een van de doeken die nu in het museum te zien zijn — een eerbetoon aan de grootmeester van de abstracte kunst.

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Irene Companjen, Rest 1b, Rest 1b, 2019, 103 x 142 cm 

Theo Rooden 

Theo Rooden (1969) erforscht das Verhältnis zwischen Ordnung und Zufall, zwischen System und Intuition. Der in Rotterdam lebende Künstler hat ein ausgeprägtes Gespür für Rhythmus und Struktur. Obwohl er immer nach einem Plan und mit festen Regeln arbeitet, bleibt das Endergebnis unvorhersehbar. 

Mit seinen selbst auferlegten Regeln sucht Rooden nach Rhythmen und Mustern, die sowohl systematisch als auch überraschend sind. Die Möglichkeiten und Grenzen des Webstuhls und die Farben der verfügbaren Garne sind eine ständige Quelle der Inspiration. Er arbeitet gerne in Serien, um die Auswirkungen von Variationen zu erforschen. Bei der Umsetzung eines Entwurfs in ein gewebtes Werk müssen seine Regeln manchmal überdehnt werden. Genau dort, im Raum zwischen System und Abweichung, entstehen unerwartete und faszinierende Ergebnisse. Sein Gespür für Farbe und Komposition bestimmt letztlich die Richtung und Ausgewogenheit des fertigen Werks. 

In seinen handgewebten Tapisserien hinterfragt Rooden die flache Oberfläche mit geometrisch abstrakten Kompositionen. Die optische Wirkung ergibt sich nicht nur aus Farbe und Rhythmus, sondern auch aus subtilen Unterschieden in Fadenrichtung und Lichteinfall, die dem Gewebe Tiefe und Schichtung verleihen. 

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Theo Rooden, Parade 7, 2022, 207 x 55 cm 

Video: The making of Orde & Intuïtie

Theo Rooden en Irene Companjen vertellen in dit filmportret (14 minuten, gemaakt door FlowFilm) uitgebreid over hun werkwijze en wat hen drijft. Ze doen dit vanuit hun ateliers in Arnhem (Irene) en Rotterdam (Theo).

Textilfestival 2026 

Mit der Ausstellung Ordnung & Intuition Das Mondrian-Haus wird Mitglied der nationalen Textilfestival 2026 das von Mittwoch, 20. bis Samstag, 23. Mai 2026 in Amersfoort stattfindet. Das Festival steht unter dem Motto ‘Inventing the Future - Textiles as inspiration!’. Es gibt ein stadtweites Programm mit der Joriskerk auf dem Hof als zentralem Festivalort. 

Im Rahmen des Textilfestivals finden im Museum Mondrian House Meisterkurse unter der Leitung der Amersfoorter Künstlerin Marijke Schurink statt. 

Ordnung und Intuition sind vom 28. Februar bis 28. Juni 2026 zu sehen.